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DAGUERREOTYPIESAMMLUNG
des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig


Ein beachtlicher Teil der Sammlung stammt aus dem Nachlass der Leipziger Daguerreotypistin Bertha Wehnert-Beckmann. Etwa vierzig Daguerreotypien erlauben einen Einblick in das künstlerische Schaffen dieser bemerkenswerten Frau. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kleine Kollektion französischer Stereo-Daguerreotypien. Es handelt es sich dabei um Reproduktionen verschiedener Skulpturen des französischen Bildhauers Jean Jacques Pradier (1790-1852), aber auch kolorierte Aktaufnahmen aus Pariser Studios. Weitere Stereodaguerreotypien stammen aus dem Atelier Wehnert-Beckmann, eine aus dem Studio des bedeutenden französischen Daguerreotypisten Alexis Gouin, eine aus dem Studio Whittemore im Londoner Kristallpalast und weitere von anonymen Photographen.
Besonders hervorhebenswert ist der Besitz von drei Daguerreotypien aus dem Bereich Leipziger Architekturphotographie. Einzigartig ist der kleine Bestand an Salzpapierabzügen des großen Leipziger Photographiepioniers Eduard Wehnert. Diese Aufnahmen entstanden vor 1847 und zählen damit zu den ganz frühen deutschen Papierphotographien.
Betreut wird die Sammlung durch Herrn Christoph Kaufmann, Leiter der Fotothek des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig.
Der komplette Bestand ist im Buch "Der gefrorene Augenblick" aufgenommen.
(Siehe unter daguerreotype - NEWS auf dieser website).

Die Sammlung ist nicht öffentlich ausgestellt. Anfragen bitte direkt an das Museum.


   

oben: Bildnis von drei unbekannten Kindern, Daguerreotypie von Bertha Wehnert-Beckmann, Leipzig um 1850.

mittig: Zwei Männer vor einem Haus, Daguerreotypie eines Unbekannten, vierziger Jahre 19. Jahrhundert.

links: Stereodaguerreotypie einer nackten Wasserträgerin, Paris um 1851-55.

   
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